hexenworte

Traditionen, Geschichten und Wissen eines alten Weges

Die Weibliche Urkraft


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Seit Anbeginn der Zeit ist das Weibliche  eine Urkraft, verwurzelt in den Elementen, verbunden mit dem Universum, den Sternen, der Sonne und der Mondin… Von jeher spendet die  weibliche  Kraft neues  Leben,  umsorgt, behütet und tröstet es  und bringt es auf den richtigen Weg. Gibt seine Lebensweisheit an die nächste Generation weiter.

Diese  Weiblichkeit ist überall zu finden, in dem  kleinsten Wesen tief im Schoss der Erde bis in den größten Baum, der ebenfalls  mit dem Schoss der Erde verwurzelt ist. Jedes Heilkraut, das  unter dem Licht der Sonne wächst wird genährt von Mutter Erde. Von der Mondin erhalten sie ihre magischen Kräfte und ihre Energie zum Heilen.
Diese  Weiblichkeit ist wie  das Ei in  dem alles  Leben  ensteht und aus dem es schlüpft.

Wir alle  sind ein Teil der  weiblichen Urkraft und deshalb sind wir auch die Töchter (und Söhne)  der Göttin, eben  jene, die alles Leben spendet. Jene Göttin die uns immer umsorgt, ernährt, behütet und ihre Weisheit an uns weitergibt. Wenn wir offen und empfänglich dafür sind, wird uns großes Wissen und Magie zu Teil werden und dies wiederum geben wir weiter an unsere Kinder .

Wenn wir in unser Innerstes sehen und darauf hören, können wir Magie fühlen, wir spüren die Mächte die uns die Göttin auf unserem Weg mitgegeben hat. Wir fühlen ihre Stärke  , in welcher Form oder Tradition wir auch immer an sie glauben . Wir erhalten ihre Weisheit und ihren  Mut.

Wir fühlen die Zeiten, wenn die Schwellen und Türen sich öffnen, um dann bereit zu sein  mit aufrichtigen Herzen auf die Andere Seite zu treten. Geschehnisse vorauszusehen, vorauszufühlen,  das  sagt uns unsere Innerstes und  die tiefe Verbundenheit mit der großen Göttin bestärkt uns in unserem Handeln.

Die Freiheit zu gehen , zu singen , zu weben, zu trommeln, zu tanzen , wie wir es wollen und wann wir es wollen…. ist es nicht das, was wir uns ganz tief in uns wünschen? Und manchmal gelingt es auch, sich etwas von dieser Freiheit zu nehmen und das ist dann ein berauschend schönes Gefühl. Die Macht der Magie zu spüren, die Kraft der Göttin, die uns dabei den Rücken stärkt, das ist ein mächtiges Gefühl .

In Momenten, in denen wir befreit vom alltäglichen Trott barfuß auf einer Wiese laufen, umringt von duftenden Blumen, grünem Gras und wunderschönen, kleinen emsigen Wesen,  haben wir die Göttin direkt um uns und in uns.  Voller Zauber können wir in die Andere Welt blicken , Visionen haben und Geschöpfe sehen, die sich sonst nicht einmal zu erkennen geben würden. Oder im dichten grünen Wald, was ist das  doch für ein Genuss, das sanfte und satte Grün mit eigenen Augen zu sehen, es zu riechen und zu hören, mit allen Sinnen unseres Seins und zu fühlen mit jeder Faser unseres Körpers.

So  sind  wir mal wie die Jungfräuliche Göttin, jung und ungestüm, voller Lebensfreude und Neugierde. Voller Wissensdurst auf das, was kommen wird. Wir tanzen durch unseren Frühling unter blühenden Apfelbäumen auf blühenden Wiesen. Der Lebensweg den wir beschreiten ist ein sich windender Weg, gleich der einer Schlange…  und so wie die Schlange sich häutet , so lernen wir dazu, wir transformieren uns genau wie sie. Wir erhalten Weisheit, so wie die Schlange das Sinnbild für Weisheit ist.

Und wir verändern uns, werden reifer, bluten und werden fruchtbar. Wir  gebären und empfangen die volle Mütterlichkeit, genau wie die große Muttergöttin, die Vollmondin. Das Rot des Blutes = dem Mensisblut, ist ihre Farbe, ist auch unsere Farbe bis zum  nächsten Lebensabschnitt unsere Pfades.

Wir behüten, segnen, wir lieben und vermitteln die Weisheit nun an unsere Töchter und Söhne, so wie einst am Anfang aller Zeiten die Göttin unseren Ur-Ahninnen und Ahnen  das Wissen schenkte.

Wir verändern uns weiter, genau wie die Mondin. Von der fruchtbaren, blutenden Göttin werden wir weiser und unser Körper beginnt die letzte Phase der Transformation. Aber das heißt nicht, dass wir stiller werden, dass wir weniger lieben, fühlen und behüten . Wir lassen die Weisheit des Lebens in unser Tun einfließen. Wir verändern die Sichtweisen. Wir können loslassen , können nun  unsere Kinder ziehen lassen, sodass sie ihren eigenen Weg gehen können. In dem Wissen unser Mögliches  getan zu haben. So, wie auch die Göttin alle Lebewesen ihrer Wege ziehen lässt. Die abnehmende Mondin, die Alte, die dunkle Göttin. Geheimnisvolle , weise alte Göttin. Ihre  Kraft ist dennoch so stark und sie hinterlässt ihre Spur auf den Pfaden des Lebenskreislaufes, so  wie wir.

Wir spüren die Dinge bevor sie geschehen…. wir weben unseren Schutz um die Familie, um das was uns am Herzen liegt. Und wir kämpfen mit allem, was die Göttin, was das Leben uns zu Verfügung stellt. Viele, viele Schutzzauber werden gewebt, viele Verwünschungen, Flüche werden zurückgesendet. Aber wir weben selber dunkle Magie, wenn wir uns in die Enge getrieben fühlen oder ein Teil unserer Familie in Nöten ist, da kennen wir kein Pardon. Werden zu Furien, zur Rachegöttin oder Kriegsgöttin. Unsere Schatten legen sich auf jene, die es wagen, unseren Tempel und unser Heim anzugreifen.

Wir werden immer sein. In welcher Form der Weiblichkeit auch immer das sein wird. Die Weiblichkeit wird immer sein. Wird  nie vergehen.  So wie  unsere Göttin immer sein wird. Niemals entschwinden wird, in die Weiten der Vergesslichkeit.

Die Göttin ist die Ur-Kraft aller Weiblichkeit. Vertrauen wir also auf sie,  auf unsere Ur-Weiblichkeit.

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As She spins her Web, calling to Her all who hear Her call.“ – Art: „Her Kind“ – card by Tiana | Goddess Temple Gifts

Fotos: :1 (c) Hexenworte & 2  c) Goddess Temple Gifts

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3 Kommentare zu “Die Weibliche Urkraft

  1. veledalantia
    7. Juni 2014

    Wunderbare große Worte von der Göttin, danke Hexenschwester ❤

  2. altemagie
    10. Juli 2015

    Hat dies auf Alte Magie rebloggt.

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