hexenworte

Traditionen, Geschichten und Wissen eines alten Weges

Die Flugsalben – vom Mythos bis zur Anwendung

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Flug- oder auch Hexensalben; viele kennen sie zwar, aber es gibt leider auch viele unsinnige Mythen und Geschichten über sie.

Ich habe mich deshalb mal daran gemacht zu versuchen, etwas Licht in die Geschichte, die Herstellung und die Benutzung der Flug- oder Hexensalben zu bringen.
Eines sei aber vorweg gesagt; ich werde hier sicherlich keine genauen Rezepte mit Grammzahlen etc. preisgeben….denn darum geht es hier nicht
und jede Hexe hat ohnehin ihre eigenen Rezepte…
Auch reagiert jeder Körper anders auf Gifte und dergleichen,  hinzu kommen noch evtl. organische Krankheiten wie Nieren-, Leber- oder im schlimmsten Fall Herzkrankheiten. Hier käme eine solche Mixtur niemals in Frage, die Schäden wären möglicherweise nie mehr gut zu machen…… auch Allergiker gegen Morphine oder Aspirin müssen sich den Inhalt sehr genau anschauen.. Auch Pappelknospen können gefährlich werden  (ein Bestandteil vieler Salben), wenn man den Wirkstoff  Aspirin nicht so gut vertragen kann  oder gar allergisch reagiert.
Auch sei jeder angehalten, die Finger von der Herstellung zu lassen, der sich nicht schon seit langer Zeit mit Botanik und Kräuterkunde befasst (ich rede hier von Jahren!!), !
Es ist wie ein Studium oder eine Lehre… man fängt erst an damit zu arbeiten, wenn man ganz genaue Kenntnisse darüber erlangt hat. Und man fängt immer mit ganz kleinen Schritten an….IMMER!!!!

Doch möchte  ich erst einmal  versuchen zu erklären was  meiner Meinung nach eine Flugsalbe eigentlich ist. Für die,die vielleicht noch nie davon etwas gehört haben.
Die Flug oder auch Hexensalben bestehen aus den psychoaktiven Auszügen bestimmter giftiger Pflanzen (in Öl gekocht oder auf andere Weise gewonnen), die dann meist mit einem tierischen Fett oder Bienenwachs  zu Salben gekocht werden. Zu rituellen Zwecken trägt man sie dann  an bestimmte Stellen des Körpers auf.
Soweit die Tatsachen.
Erzählt wird aber beispielsweise, dass die Hexen sich an bestimmten Nächten verschiedene Stellen des nackten Körpers einrieben und  dann auf ihren Besen durch den Kaminschornstein hinaus in die Nacht  und  mit anderen Hexen zusammen zum Brocken fliegen. Um dort wüste  und lüsterne Orgien mit dem Teufel zu feiern, nun ja ….
Frühere Hexenjäger spinnen den Mythos noch weiter, zB. das Hexen ihre Salben aus dem Fett von neugeborenen Kindern herstellten, was natürlich reine Panikmache und Angstpropaganda war und selbstverständlich totaler Blödsinn ist.
-Siehe Hexenhammer(Buch von H.Kramer).

Zurück zu den Salben:BILD0114-800
Das Fett aus denen diese Salben hergestellt werden, ist meist tierisch, weil dieses die potenten Öle und Alkaloide der giftigen Pflanzen gut extrahieren kann. In früheren Zeiten (frühes Mittelalter bis 19./20. Jahrhundert) waren tierische Fette  meistens auch jedermann zugänglich…sogar die Mittellosen die auf dem Land lebten, kamen irgendwie an Fette und sei es, sie holten sich ein Tier aus dem Wald oder von der Straße. Aber nicht nur für diese Form der Salben wurden Tierfette genutzt, sondern natürlich auch für Heilsalben u.ä.

Heute durch die ‚moderne‘ Wissenschaft wissen wir ,dass das menschliche Hautorgan die Fette des Schweines besser oder einfacher  als jede andere Substanz absorbieren kann,weil sich die genetischen Anlagen und der Körperaufbau stark ähneln (siehe Organtransplantationen..).

Auch den pflanzlichen Ölen einfach ein tierisches Fett hinzuzufügen, erhöht die Bereitschaft unseres Körpers Fremdsubstanzen aufzunehmen….
Ich finde unsere Vorfahren waren doch  ganz schön clever…..!

Vom Zeitraum der Verwendung und Herstellung der Flugsalben ist vielen nur das Mittelalter bekannt. Man meinte, die Hexen hätten die Salben überwiegend genutzt, um die Qualen der Folter, die unsagbar gewesen sein mussten,  besser zu erdulden oder um sich gleich ins Jenseits zu befördern…..
Auch die Märchen um den Brockenflug kamen  erst in der Zeit der Verfolgungen auf.
Aber offensichtlich gibt es die Flugsalben schon sehr viel länger….
Wer sich mit der Mythologie der antiken Literatur befasst (besonders griechische aber auch Römische), oder sich Märchen und Sagen genauer durchliest, wird feststellen dass es einiges an Quellen gibt, die bis in die vorchristliche Zeit zurück reichen.
Flugsalben (oder Tinkturen mit dem gleichen Inhalt) wurden schon bei Lucius Apuleius 160 n.Chr. aufgeführt. In Homer`s Ilias bereits 800 v.Chr. fliegt die Göttin Hera mit Hilfe von Ambrosiaöl in den Olymp, niemals die Erde berührend. Auch bei Funden im alten Europa die der Jungsteinzeit (etwa 10 000 Jahre her) zugeordnet werden können, wurden Reste von Bilsenkraut und Belladonna (Tollkirsche) und Marihuana gefunden, so zum Beispiel inSchottland (es ist natürlich nicht bekannt ,was man damals genau mit diesen Pflanzen anstellte). Es wurden aber in der Tat Reste oder Überreste in Form von Samen  in alkoholischen Getränken gefunden. Auch wurden an der  gleichen Stelle Tierknochen entdeckt, die Kratz und Schabspuren aufwiesen, das deutet zumindest darauf hin,  dass die Menschen früher schon tierische Fette nutzten. Eine mögliche Erklärung wäre, dass die Menschen sich bei Verletzungen eine Paste oder eine Salbe aus Pflanzen und Tierfett auf die Wunden aufgebracht haben, denen psychoaktive  Kräuter beigefügt wurden, um das Leid des Verletzten zu lindern ….(aber genaues lässt sich hier wohl nie erfahren, sind nur so die Gedanken einer Hexe…!)

Kommen wir zu den Bestandteilen, insbesondere zu den Auszügen der psychoaktiven Pflanzen, meist Hexenkräuter genannt. Sicher gab es noch weitere Substanzen die beigemengt wurden.
Der Großteil der Pflanzen in den Salben sind aus der Familie der „Nachtschattengewächse“, viele kennen diese Pflanzenart. Man kennt aus dieser Gruppe zumindest die Kartoffel und die Tomate… Achtet mal auf die überirdische Pflanze, ihr werdet feststellen das sie sich ähneln…besonders was die Blüte betrifft.
Aber von denen ist hier nicht die Rede, sondern vom Stechapfel zum Beispiel (obwohl der keine einheimische Pflanze ist und von einem anderen Kontinent stammt), aber auch der schwarze und der bittersüße Nachtschatten, das Bilsenkraut , Schlafmohn und auch Hanf, sowie natürlich die Alraune gehören zu den  traditionellsten und bekanntesten Hexenkräutern und sind in vielen Flugsalben enthalten.
Die Alraune ist eine der bekanntesten Hexenpflanzen schlechthin(…wer kennt sie nicht…)  Sie ist vorwiegend in den  Mittelmeerländern beheimatet und wird dort seit der Antike als Heil- und vor allem als Zauberkraut genutzt. Sie soll eine der mächtigsten Zauberpflanzen sein. Die Geschichten und Erzählungen  gingen  so weit, dass die Menschen im Mittelalter großen Respekt  und oft sogar Angst vor ihr hatten.
Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Flugsalbe und ihre Säfte werden vor allem für Salben genommen die für Sexualriten und Liebesmagie geeignet sind. Allerdings ist hier besondere Vorsicht geboten, wenn man gegen Morphine allergisch ist .
Man kann mit der Alraunensalbe (gemischt natürlich mit anderen Pflanzenextrakten) die besten magischen Rituale feiern, zB. Beltane oder auch andere Fruchtbakeitsriten, denn sie lockert die Muskulatur und man kann sich beschwingt in Trance tanzen …  bis hin zu einem orgastischen Höhepunkt, wenn man es denn wünscht.

Von einer weiteren Zutat hört und liest  man immer wieder, wenn es um diese Salben geht: vom Fliegenpilz. Ob er  früher ein Bestandteil war oder nicht, kann nicht mit Bestimmtheit gesagt werden. Es gibt kaum Informationen, außer in  Märchen oder Legenden. Er ist schon allein wegen seiner Farbgebung und Form sehr symbolträchtig. Man weiß leider auch  nicht genau wie dieser Pilz sich auflöst und oder welche Inhaltsstoffe übrig bleiben… Aber sie gehören zu Hexenriten dazu und man findet getrocknete Pilze oft in Räucherungen, die Göttern geweiht sind oder für bestimmte heilige Riten gedacht sind….. Deshalb nehme ich sie auch oft mit in meine Öle und  Salben, schlimmer als Bilsenkraut und Co werden sie auch nicht sein, er gehört ja nicht zu den hochgiftigen Pilzen. Dennoch ist Vorsicht geboten und man sollte ihn KEINESFALLS verzehren.
Aber auch ungiftige Kräuter sind in Flugsalben enthalten,zumindest in den „modernen “ Flugsalben. Sicher ist, dass unsere Ahninnen ebenfalls Kräuter wie Oregano, Petersillie, Kalmuswurzel und Schafgarbe in ihre Salben mischten, denn auch sie enthalten viele anregende Stoffe wie Thujaöl , das auch  in  Beifuss und Wermut, oder in Oregano und der Kalmuswurzel enthalten ist. Schafgarbe ist eher aus rituellen oder magischen Gründen dabei, denn sie ist ein absolutes Heilkraut…es gibt  heutzutage Flug- oder Hexensalben, die so ganz ohne die traditionellen Giftkräuter gemacht werden und nur aus diesen leicht anregenden Heil- und Küchenkräutern bestehen. Dennoch wird hier ein „Flugerlebnis „versprochen“. Es gibt mittlerweile  viele Bücher auf dem paganen Büchermarkt über diese Salben, auch mit den entsprechenden Rezepten… Hierzu kann ich nur eine  Bemerkung von Christian Rätsch,  aus dem Buch von  Rätsch/Storl und Eberling: Hexenmedizin, wiederholen:

„… Trotz der Tatsache, dass keine der“ modernen Hexen“ selbst Erfahrung mit den  Giftpflanzen  haben, warnen sie über ihre giftigen Eigenschaften. Es wird als modern angesehen, „Flugsalben“ zu brauen,die garantiert nicht giftig sind. Diese Rezepte sind in der Regel nichts anderes als unwirksamer Müll. „
Christian Rätsch

Dem ist so nichts weiter hinzuzufügen…..denn mal ehrlich…hat jemand schon mal versucht betrunken zu werden in dem er nur Saft oder Brause trinkt???  Allenfalls gibt es bei diesen „neuen Hexensalben“ einen geschrumpften Geldbeutel und ziemlich genervte Hexen.
Wer nun  auch immer die  „richtigen“ Flugsalben herstellt und sogar veräußert, sollte immer eine Auflistung der giftigen Pflanzen, so wie  mögliche Schäden durch die Anwendung der Salben anführen können…es ist also ungemein wichtig, nicht nur die Wirkungsweise anzupreisen sondern auch vor den Gefahren zu warnen !!!
Zurück zu den ungiftigen Kräutern, die ebenfalls in einer  Salbe enthalten sind: Außer den oben genannten Kräutern sind teilweise  Pappelknospen enthalten. Diese sind bei allen Pappelarten leicht harzig oder klebrig, als wären sie in Honig getränkt (wirklich alle Pappelarten sind nutzbar). Die Pappelknospen galten schon von Alters  her als gutes  Desinfektions- und Heilmittel und aus ihnen  werden  Salben für entzündete oder eitrige Wunden hergestellt . Aber auch bei diesen Pappelknospen vorsichtig sein,  denn wie bereits gesagt: wer gegen Asperin allergisch reagiert, sollte auf sie (oder Produkte die diese Pappelknospen enthalten)  verzichten……!!!!

Wie eine Flugsalbe wirkt:

Es ist mittlerweile wissenschaftlich untersucht worden, wie die psychogenen Pflanzenstoffe wie das Atropin oder Hyoscyamin und das Scopolamin  wirken. Es ruft durch die Erhöhung des Melantoninflusses eine  Aktivierung der Zirbeldrüse hervor, und versetzt einen dadurch in einen traumähnlichen Zustand, während dem man eigentlich wach ist.
Dies kann  zu traumhaften Erfahrungen und Visionen führen,auch wenn man eigentlich wach ist und z.B. in der Küche sitzt ( und sich dabei vielleicht fühlt, als wäre  man wie ein  Falke, der  am Himmel fliegt),
Ich differenziere mal  diesen Zustand von  Hallutinationen: Es ist mehr eine veränderte psychische Verfassung, ähnlich den luziden Träumen, nur eben viel entspannter.
Um diesen natürlichen Effekt bei Gebrauch der Flugsalbe zu verstärken,sollte man besser die Salbe in der Dunkelheit/ Nacht oder aber in Zuständen ekstatischer Trance benutzen.Vor allem wenn die Erfahrung im Umgang damit noch nicht so groß ist.
Psychoaktive Pflanzen ,so ist die verbreiteste  Meinung, entfernen die Barrieren zwischen unserer Welt und der Welt der Götter, Geister und Ahnen. Sie dienen sozusagen als Schlüssel zur Tür der Anderswelt. So mancher behauptet sogar zum gesamten Universum.
Wir sind darauf geeicht worden, alles zu erfassen und einzuordnen. Was uns nicht logisch erscheint, wird meistens als Märchen oder Geschichte abgetan.
Doch was liegt  wirklich hinter den Türen und Schwellen…ist dort das, was wir die Anderswelt nennen? Was ist in dem dunklen Teil,dort wo wir sonst nicht hinkommen?
Wer  nun mal weiter als bis zu dieser Schwelle oder Tür schauen will,( bis in die Welt der Geister ,Ahnen usw.),.der hat  mit Hilfe der Flugsalbe die Möglichkeit, dort  Tore zu öffnen und dahinter zu schauen. Weiter als sonst…. denn was man auch da sehen will oder wird.. die Salbe könnte ein Schlüssel dazu sein…..
Flugsalben sind also dazu da,  um Astralreisen,Trancetechniken oder Geistarbeiten zu unterstützen. Oder die Göttliche Inspiration zu empfangen, Heckenmagie,Wurzelwerk oder  Gestaltwandlung und  viele andere magische Arbeiten zu verbessern, möglicherweise  gar verstärken.

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applying flying ointment – Hexensalbung, 1899

Wie benutzt man diese Salben:

Um noch einmal darauf hinzuweisen: Nur dann solche  Salbe zu nehmen,wenn keinerlei allergische Reaktionen  auf eine oder mehrere Pflanzen vorliegen.  Auch bei anderen gesundheitlichen  Beeinträchtigungen, wie Herzleiden, Kreislaufschwäche oder Leber- und  Nierenschäden..,  bitte niemals so eine Salbe verwenden, da möglicherweise  Schäden entstehen können ( oder vielleicht auch Schlimmeres….).

Wer also  nicht  betroffen ist, der darf hier dann auch gerne  weiterlesen:
Erst und noch vor dem eigentlichen Ritual, sollte man sich eine kleine Menge, Erbsengroß vielleicht, auf eine freie Hautstelle reiben um zu prüfen ob Allergien vorliegen ,denn manche wissen oft gar nicht das sie überhaupt allergisch reagieren könnten.
Wenn  nach einer guten halben Stunde die betreffende Hautstelle keine Reaktion zeigt,sei es in Form von Rötungen oder kleinen Pickelchen, dann darf man sich eine etwas größere Menge als oben genannt auf dünne Hautstellen salben ,wie z. B.  in die Armbeugen und Achselhöhlen (für die Flügel) ,Kniekehlen. Auch Fusssohlen( fürs laufen auf dem Waldboden oder  Trancetänze) , im Nacken wo die Wirbelsäule anfängt (für den Weltenbaum), das 3. Auge oder Stirnchakra, der Punkt zwischen den Augenbrauen und der Nasenwurzel..( um Wesen,Geister  zu sehen oder bestimmte Sachen im Wald z.b. zu finden).
Beim ersten mal empfehle ich,  jemanden Vertrautes an der Seite dabei zu haben, damit dieser im Notfall helfen kann (Arzt anrufen etc.) ….

!!Also bitte möglichst  nicht  alleine den ersten Versuch unternehmen!!!!

Es sollte unbedingt  ausgetestet werden, wieviel jeder von diesen Salben vertragen kann. Es kommt immer auf die eigene Toleranz, das Körpergewicht (Frauen und Männer  sind auch unterschiedlich) und die Größe an….. und bitte beim ersten Versuch  keinen Beikonsum (wie harte Alkohole und anderen Drogen), denn sonst könnte  man nicht mehr  wirklich unterscheiden was ist Salbe, was ist Hasch oder was Alkohol. Und zuviel verschiedene Stoffe können auch heftigste Reaktionen hervorrufen….
Wenn man mit etwa erbsengroßer Salbe  begonnen  hat und fühlt sich dabei gut und möchte nun  die Dosis erhöhen, sollte bitte sehr  VORSICHTIG sein .
Jeder der diese Salben nutzt, sollte sie wie ein Geschenk behandeln, als etwas Besonderes.
Dem Erstanwender mag es anfänglich  erscheinen als passierte  gar nichts.
Aber es dauert  ca, 1 – 6 Std (je nach Gewicht usw.) bis sich eine Wirkung einstelllt. Zuerst könnte man   sich beschwipst und leicht euphorisch fühlen , die Pupillen würden sich erweitern und die Wangen werden gerötet. Bei einigen Personen  wird  auch das ganze Gesicht gerötet,.es kann zu  Mundtockenheit  und leichten Sehstörungen ( durch die veränderten Pupillen ) kommen, sowie möglicherweise einer  schnelleren  Atmung. Hier kommt es  natürlich  auf die Art der Pflanzen an, mit der die  Salbe  hergestellt wurde.  Nun könnten  sich die Erfahrungen langsam vertiefen,die Sinne werden geschärft,das Riechen und Schmecken kann intensiver werden. Das Sehen der Farben und das Hören der Töne  usw. wird wahrscheinlich  verstärkt. Es entsteht ein anderer Eindruck ,das man nun die Welt ganz anders wahrnimmt. Verwunderung, Staunen, ja sogar Ehrfurcht kann  sich breit machen… aber nicht erschrecken, wer plötzlich ein Flüstern oder andere Geräusche, vielleicht eine Melodie hört, oder wer  andere Wesen wahrnimmt! Bitte jetzt keine Panik bekommen, sondern freuen wir uns auf diese Begegnung. Es ist etwas ganz besonderes, das uns da zuteil wird. Es sind Geistwesen oder Naturelementare ,die wir sonst  niemals zusehen bekämen…und dafür macht man  das doch  auch ,nicht wahr??

Die Anwedung dieser Flugsalben  in einem Ritual,durch Trommeln oder anderer Musik,  oder durch tranceartige Tänze kann uns  recht plötzlich in einen  anderen Zustand versetzten, wie die Gestaltenwandelung in  bestimmte Tiere oder in  Elementare; oder man könnte Fernreisen in  ganz andere  Welten machen .
Es vieles durch die richtige Anwendung möglich.
Aber wie mit allem braucht es manchmal etwas Übung und Geduld. Wer beim ersten Mal nur ein wenig  beschwippst  bleibt, bitte nicht gleich aufgeben ,sondern beim nächstenmal etwas mehr Salbe und eine vielleicht eine  andere Technik probieren…. es ist  schließlich noch keine Flughexe vom Himmel gefallen!…
Aber wenn man all diese Regeln und Informationen beachtet, sollte der nächsten „Reise “ nichts  im Wege stehen.

Die Erholung  von diesen Reisen sollte man  wirklich gut nutzen, es braucht mind. 2 – 5 Stunden, evtl. länger, um sich zu erholen…manchmal dauert es auch 2 – 3 tage um sich in der „richtigen Welt“  wieder zurecht zu finden…..also plane und lasse man sich wirklich gut Zeit. Ein ganzes Wochenende sollte schon drin sein,zumindest bei den ersten Versuchen …

Ich wünsche nun  Allen die diese Erfahrung machen werden, eine sichere, schöne und ereignisvolle Reise in das Land jenseits der Nebel….
Möge die Göttin euch alle behüten und beschützen auf der Reise und möget ihr alle heil und sicher zurück kommen….so sei es.

*  *  *
Wichtige Sicherheitshinweise…..
Bitte nicht Tollkirsche (Belladonna) und andere Opiate (Schlafmohn, Hanf) nehmen, wenn eine Morphinallergie vorliegt oder jemand Substituiert wird.
Sollte es  zu einer Überdosierung kommen, könnte sich dies in Form von  starkem Schwitzen,starker Übelkeit und Erbrechen, flacher Atmung oder in Hyperventilation und Kreislaufproblemen äußern. Dann bitte SOFORT den Arzt  aufsuchen….
Wenn es zu ähnl.Symptomen kommt, die erträglich sind, aber doch so stark, dass Unwohlsein daraus entsteht, sollte  erstmal eine lauwarme Dusche helfen ,nicht zu  heiß oder zu  kalt, der Kreislauf soll sich ja beruhigen , viel Wasser trinken…keine Säfte und keine Milch!!! Einfach ähnlich einer  leichten Lebensmittelvergiftung oder einer Grippe entsprechend  verfahren. ( Im Zweifelsfall immer zum Arzt! )
Diese Salben müssen immer außer Reichweite von Kindern und  Haustieren aufbewahrt werden und man sollte sie sehr gut unter Verschluss halten. Für Schwangere und Stillende,ist die Salbe selbstverständlich  absolut tabu!!!
Nicht  Autofahren oder Rad ,…keine Maschinen benutzen,
Auch ganz wichtig, nicht in Augen Mund oder Nase schmieren…also  bitte nicht an die Schleimhäute kommen…und damit hat sich das einreiben der Geschlechstorgane dann erledigt…
Bis auf eine Ausnahme:
Die Madragorasalbe oder Alraunensalbe ….sie soll  für die Sexualmagie geeignet sein… wer  damit wilde Sexriten praktizieren will sollte bitte mit  großer Vorsicht anfangen. …
Dazu kann ich weiter  nichts sagen, da ich es  nicht probiert habe .

Zur Erinnerung;
Diese Salben sind  aus giftigen, psychogenen Ölen von bestimmten Pflanzen hergestellt, das ist kein Spielzeug und auch nicht als Partydroge für die Disco gedacht….
Diese Salben basieren auf Jahrtausende alten Rezepten und Erfahrungen, die schon unsere Vorfahren gemacht haben.
Wir wollten diese  Salben  mit Ehrfurcht und Respekt behandeln und nutzen…Es ist ein Geschenk der  Götter, Geister und Pflanzendevas an uns und das sollten  wir niemals vergessen…..!!!

*********************************************************************
Angaben von ;
– Rätsch ,Storl und Eberling :Hexenmedizin

– S. Lawless

Fotos 1+2 (c) Stoige,  Foto 3  v. Pinterest

Alle Texte und auch teilweise Bilder sind mein Eigentum! Kopieren ohne meine Einwilligung nicht erlaubt. Bei Interesse an der Verbreitung einer meiner Artikel, bitte eine E-Mail an mich, oder auf Facebook anschreiben….!

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7 Kommentare zu “Die Flugsalben – vom Mythos bis zur Anwendung

  1. koren
    5. April 2014

    Was ist mit Schierling, Sadebaum, Eibe, Thuja als Bestandteile?
    Ich frage deshalb, weil Bilsenkraut und Tollkirsche sehr selten geworden sind.
    Nicht nur schwer zu beschaffen sondern darüber hinaus auch äußerst schützenswert – (weil eben so selten).

    • steffistoige
      7. April 2014

      Sicher können und sind auch Bestandteile des Schierlings, Thuja , Eibe etc. in solchen Salben enthalten( ich selber nehme Thuja und Eibe selber in meine Salben),manche nehmen auch den Eisenhut oder Pilze . Es ist immer abhängig von dem Hersteller der Salben, wie weit die Botanische Kenntnis reicht oder auch in welchen Gebiet man wohnt, nicht alles wächst leider überall gleich, man muss halt flexibel sein. Und um an Belladonna und Bilsenkraut zu kommen….nun dafür gibt es ja Gärtnereien und Beete oder Töpfe um die wunderbaren Pflanzen zu züchten. Genauso wie die Mandragora, die sich auch in Töpfen hält,wenn man Glück hat. 🙂

      .. Danke dir fürs lesen hier und wünsche dir den Segen der Göttin

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