hexenworte

Traditionen, Geschichten und Wissen eines alten Weges

Der Gehörnte Gott der Hexen


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Der keltische Gott Cernunnos (gesprochen Kernunnos) wurde vermutlich   bereits in der Steinzeit als Naturgott verehrt. In der keltischen Sprache bedeutet Cernunnos soviel wie: „der Gehörnte“.

Der gehörnte  Gott hat seinen Ursprung in den tiefen und undurchdringlichen Wäldern der Vorzeit, als die ersten Jäger und Sammler unsere Europäischen Wälder anfingen zu durchstreifen.

Man bedenke nur, wie der riesige nicht enden wollende Wald, auf unsere Vorfahren gewirkt haben muss. Dicht, dunkel,voller Geräusche und Gerüche. Die Wildtiere, die hier lebten, haben sich ihrer Umgebung im Laufe der Jahrtausende gut angepasst und waren sicherlich  nicht leicht zu entdecken. Man musste  schon tief in den Wald eindringen, um ihrer Fährte folgen zu können. Als  dann so ein majestätisches Tier, wie ein ausgewachsener Hirsch mit seinem riesen Geweih auf der Bildfläche erschien, hat es sicher  diesen Jäger und Sammlern erstmal die Sprache verschlagen.

Was muss das für ein gewaltigen Eindruck bei den frühzeitlichen Menschen , die diese Wälder durchstreiften, hinterlassen haben.62ab0cdf96b1031cc057929cd348e5a6

Der Hirsch verkörpert mehr als nur Männlichkeit und Kampfeslust. Er, der König des Waldes, wurde wegen der Ähnlichkeit von Geweih und Zweigen mit den Bäumen assoziiert. Und weil der Hirsch im Frühling oder Herbst sein Geweih abwirft – wie zahlreiche Baumarten ihre Blätter zur Winterzeit – wurde er zum Symbol für das zyklische Wachsen und Vergehen der Natur. Neben dem Eber war er die begehrteste Jagdbeute der Kelten  und anderen unserer Urahnen.

Die Schamanen und Druiden dieser frühzeitlichen Gemeinschaften wollten sicher,  dass Mut und  Stärke des Hirsches auf  die Krieger des Stammes übergingen. Daher war es die Hauptaufgabe früherer Priester und Schamanen, die Hirsche zu beschwören, eins mit ihnen zu werden, um beispw.  einen  Jagdzauber zu vollenden. Und die heiligste Handlung war wohl inmitten des magischen Kreises, in der Maske des Hirschs, des Anführers seiner Herde, die Herde zum Stamm und zum Menschen zu führen, damit die Jäger Beute machen konnten. Wir alle wissen, dass es nicht leicht ist, im Wald Hirschen oder Rehen zu begegnen, da könnte es auch damals schon mal eines „magischen Zufalls“ bedurft haben.
Nicht weniger wichtig war es unseren Vorfahren, dem Hirsch zu danken. Er hatte eines seiner Wesen geopfert, um die Menschen zu nähren. Es wurde in manchen Legenden erzählt, dass einzelne Tiere einfach ins Dorf kamen und sich erlegen ließen, wenn die Hungersnot groß war!

Noch heute stockt einem der Atem, wenn einem so ein riesiger Hirsch mal über den Weg läuft, was aber leider sehr, sehr selten geworden ist. Dafür sorgt ja unsere ach so moderne Welt und ihre Menschen, die gern in Scharen in den Wald einfallen. Aber nicht, um von Angesicht zu Angesicht mit dem Hirsch kämpfen, sondern ihn hinterrücks einfach abknallen….

Die Druiden nannten ihn Hu-Gadarn. Ein Hirsch (ein Gehörnter) gilt in vielen Kulturkreisen der Erde als Vertreter von Sonne und Licht auf der Erde – als Lichtbringer. Man opferte und ehrte  Tiere  wie Hirsch,  Stier und Widder.  Ihr Blut wurde mächtigen Göttern geopfert und die Hörner wurden als Symbol aufbewahrt. Von der Natur abgeschaut, vereint das Horn das männliche und weibliche Prinzip in sich. Dieses spiegelt sich in den Vorstellungen von ungezähmter Natur-, Stoß-, Kampf- und Fortpflanzungskraft, sowie Fruchtbarkeit. Als Füllhorn enthält das Horn Gaben von der Muttergöttin. Als Gabe wird auch ein zusätzliches Horn bei Tieren (gehörnte Schlangen, oftmals Drachen), oder auch Menschen (z.B. Hörner auf Helmen) gesehen. Das Trinken aus Hörner symbolisiert Erneuerung oder Belebung der Lebensgeister.

Zurück zum Gehörnten Gott

Cernunnos_by_Saevus

Cernunnos_(c) by_Saevus

Der gehörnte Gott ist ein Gott des dunklen und geheimnisvollem Waldes.  Er ist der Herr  über die Wildnis, mit allem was dort lebt und doch ist er auch ein Gott über die bereits domestizierte Natur (also alles was von Menschenhand geschaffen wurde). Er ist Spender von Nahrung und Fruchtbarkeit, Extase,  Freiheit und Ungebundenheit. Er soll den Menschen (je nach Tradition) Reichtum und Wohlstand bringen. Nach altem und neuheidnischem Glauben ist  der Gehörnte der Gefährte der großen Göttin, die wir Hexen als große Muttergöttin  verehren. Sie ist der Boden, in dem der fruchtbare Samen des gehörnten Gottes aufgehen wird und so neues Leben enstehen kann. Dies wussten auch unsere  Urahnen zu schätzen. Für sie war die Fruchtbarkeit der Erde und des Waldes lebensnotwendig. Solange der Wald fruchtbar blieb, hatten sie genug Wild zum jagen und Pflanzen , Wurzeln und Pilze zum Essen und Heilen. Sie gingen eine tiefe Bindung mit dem Wald ein, sie lebten in ihm und er beschütze sie.

Eine schöne Beschreibung für den Gehörnten Gott  in Form eines  Gedichtes kommt ausgerechnet von einer französischen Nonne mit Namen Marie Pierre:

Sag ihnen was der Wind den großen Steinen sagt,
was das Meer den hohen Bergen sagt,
Sag ihnen, dass eine unendliche Liebe
das Universum seit Urzeiten durchdringt.
Sag ihnen, dass er nicht ist, was sie glauben,
sondern ein lieblicher Wein ist, den man trinkt,
ein gemeinsames Mahl,
in welchem jeder gibt und empfängt.
Sag ihnen, dass er der Flötenspieler im
Mondlicht um Mitternacht ist;
Er nähert sich zunächst und läuft dann doch weg,
er springt über Bäche und heilige Quellen.
Erzähle ihnen über sein schuldloses, grünes Gesicht,
über sein Licht, Schatten und Gelächter.
Sag ihnen, dass er dein Raum und deine Nacht ist,
deine Wunde und deine Freude, dein Feind und dein Freund.
Aber sag ihnen auch,
dass er nicht so ist wie du ihn beschreibst,
und dass du ihn eigentlich gar nicht kennst.*

Wir Hexen (die meisten von uns) verehren von jeher die Natur, mit allen ihren Wesen, ob nun diesseits  oder im Jenseits. Der gehörnte Gott ist für uns genauso der Beschützer allen Lebens in den Wäldern, und auch für uns  ist er der Bringer der Fruchtbarkeit und des Lichtes. Aber er hat wie jedes Wesen und wie die Göttin eine dunkle, mystische und unergründliche  Seite. So wie der Wald,  wenn er unpassierbar wird, wo Bäume so dicht aneinander stehen, dass fast kein Sonnenlicht mehr durchkommt. Dort wo die Grenzen zur Anderswelt beginnen. So ist er auch für uns der Herr über Schwellen und Pforten zwischen den Welten. Man trifft ihn an Waldrändern, Lichtungen und Friedhöfen, die von Waldhainen umgeben sind. In diesen Aspekten ähnelt er sehr der dunklen Göttin .cb926c499ee3514837b934d5171aaedb

Wenn Hexen in den Wald gehen oder an dessen  Grenzen  sitzen, um in  Ritualen die Geister zu rufen oder um den Gehörnten um Fruchbarkeit zu bitten, dann ist er immer in der Nähe. Er wacht über uns und beschützt uns. Wir verehren ihn wie die große Göttin. Wir feiern die Vereinigung von Gott und Göttin, ihre HoheZeit=Hochzeit an Beltane, dem Fruchtbarkeitsfest im Jahreskreis der heidnischen Hexen (auch die Kelten feierten dieses Fest). Aber auch an Samhain,  das Beltane im Jahreskreis gegenüber liegt,  wenn der Gehörnte zur Erde getragen wird, um dort von der Erdengöttin wieder aufgenommen zu werden, opfern und feiern  wir ihn. Damit er ruhen und neu geboren werden kann von der Göttin. Genau so  wie die Blätter von den Bäumen fallen  oder die Geweihe der Hirsche abgeworfen werden, um Platz für  für neues Leben zu machen.

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Stangs und Forks (c) by Gemma Gary

Für mich ist der Gehörnte ein starker und präsenter Gott. Wann immer ich in den Wald gehe, nehme ich Gaben und Geschenke mit, aber nicht nur für die Baumgeister und Waldwesen, sondern auch für Cernunnos…  diese Opfergaben können sein ; roter Wein, Brot ,  auch Eichenrinde und  Tannenharze , Kiefernadeln, Wachholdrenadeln und Bilsenkraut und aphrodisierende Kräuter  zu einem Räucherwerk vereint. Einen  langen gegabelten Ast, als Zeichen der Hörner ist dann mein Begleiterstab  und ihn stecke ich in den Waldboden als Altar. Dieser gegabelte Stab ist natürlich dem Gehörnten geweiht.

Im traditionellen Hexentum (als Beisp. gebe ich gerne Traditional Cornish Witchcraft an), so wie ich es lebe, ist der Gehörnte das Licht der Göttin, das Feuer des Lebens, dass sie aus ihrem dunklen Leibe spendet. Und deshalb wird er auch oft mit dem Titel des Lichtbringers im Hexentum bezeichnet und gerufen. Was ihm dann später durch das Christentum den Namen des Luzifers oder Satan einbrachte. Er wird auch oft als ein Mischwesen bildlich dagestellt, dessen Unterkörper das eines Ziegen oder Schafsbocks ist und der Oberkörper eines jungen starken Mannes, auf dessen Haupt  Ziegen-, Widderhörner oder gar ein Hirschgeweih sitzt.

In  Hexenritualen um den Gehörnten zu  ehren oder zu feiern, werden oft die  Symbole des Gehörnten genommen, wie  der bereits erwähnte  gegabelte Stab, Schädel mit großen und mächtigen Hörnern von Widdern, oder Zeigenböcken u.a. Aber auch der Drudenfuss, besser als  Pentagramm bekannt, eine Laterne  und  Äste oder Blätter von Eichenbäumen, Eicheln und andere Pflanzen, die im Wald zu finden sind, werden in solchen Ritualen zu Ehren des Gehörnten genutzt.

Ich habe abschließend einige  Anrufung zu Ehren des gehörnten Gottes angehängt.

Wann immer ihr in den Wald oder in die Nähe eines Waldes geht, nehmt euch Zeit , setzt euch in das weiche Gras oder in den weichen moosbedeckten Waldbolden und atmet die schöne Waldluft tief ein.
Lauscht den Geräuschen und Gesängen der Waldtiere und spürt die magischen Wesen des Waldes, wie sie sich still und leise um euch versammeln. Begrüßt sie leise und mit Ehrfurcht…legt ihnen Geschenke hin, wie süße Speisen, z.B. Kekse, Obst und bunte Blüten….zeigt ihnen, dass ihr euch über ihre Anwesenheit freut. Denn nur wer mit Ehrfurcht und Freude im Herzen den Wesen des Waldes begegnet hat auch das Recht dem Gehörnten gegenüber zutreten.

Wenn ihr also seinen Schutz und seine Fruchtbarkeit wollt, so wie Wohlstand über eine gelungende Ernte, dann baut euch einen kleinen Wald-Altar auf einen Baumstamm  auf, oder eben steckt einen Stab in die Erde . Wer das Gefühl nach besonderen magischen Schutz hat,der ziehe den Schutzkreis um sich und seinen Platz . Schließt die Augen und entspannt euch. Dann, wenn euer Herz oder eurer Gefühl es zulässt, ruft ihr den Gehörnten herbei…

Ich stehe hier in meinem Kreis

und singe für dich ganz leis.

Du, der du der König bist,

der Hüter der Wälder .

Du, der du der Beschützer allen Lebens bist,

 dort  jenseits der Hecken, wo die Menschen sich verstecken.

Dich rufe ich herbei,

zu dir, da will ich gehn und deine  Magie fühlen.

Zeige mir deine Macht,

lass mich deine Kräfte und die Wildheit fühlen,

Fruchbarkeit und Extase will  ich spüren.

Komm oh Gehörnter du , ich rufe dir zu,

komme herbei.

 

Dabei singt und tanzt ihr immer wieder im Kreise, bewegt euch im Rythmus einer Melodie oder Trommeln. Gebt euch der Bewegung hin.
Fühlt euch frei und ungezwungen und dann ruft den Gehörnten herbei.

Nehmt seine wilde Seite in euch auf, fühlt das animalische in  ihm.

Fühlt seine Kraft und seine Macht, das wilde freie Leben des Waldes und des Gottes.

Wenn ihr dann genug haben solltet oder ihr spürt das der Gehörnte nun weiter ziehen will, dann bedankt euch und beendet das Ritual…lass eure Gaben da und räumt alles andere was nicht in den Wald gehört und nicht dableiben soll, wieder weg. Verwischt eure Spuren, damit andere Menschen  nicht euren schönen Ort zertstören oder benutzen.

Eine weitere Anrufung  ist für  Hexenfeste, um den Gehörnten als Lichtbringer zu feiern, als das Feuer der Göttin. Als Herr der Kreuzwege, in Gestalt eines schwarzen Stieres oder Widders, oder als dunkle (Schatten) Männliche Erscheinungsform.

Eine Anrufung zu den Zeiten, wenn sich die Pforten und Übergänge öffnen, um die Ahnen und Geister zu rufen , um in die andere Welt zu sehen und um zu orakeln und hellzusehen..um zu feiern, zu träumen und in anderen  Sphären zu schweben.

Wir rufen dich gehörnter Gott

Hüter  des Sabbats, Hüter der Freude und der Extase,

Herrscher über alles was wild und frei ist.

Bringer von Fruchtbakeit und Reichtum und Segen.

Wir bitten dich komme zu uns.“

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Der Hexensabbat nach Mittelalterlichen Vorstellungen ‚ ‚ (C) La Hora De Lucifer by Sathanas

Ich wünsche nun  allen Leserinnen und Lesern,  dass sie  in ihrem Leben das Glück und die Gunst bekommen , den Gehörnten zu erleben in all seiner Pracht.

*
*

*

Quellen;

-Wurzelwerks Themenrubrik

-Eichfelder

-der Terraner/ Cernunnos  (Gedicht *)

-Mythologie der kelten

-W.D. Storl

-Traditional Cornish Witschcraft , by Gemma Gary

Fotos 1(c) Hexenworte

Foto 2+4 :  Pinterest (Urheber unbekannt/nicht gerfunden)

Bei allen  Anrufungen / Gedichte bezüglich des Gehörnten,( außer  die mit einem * makierte) liegen die Urheberrechte ausschließlich bei  Hexenworte..Sie dürfen nur mit meiner Erlaubnis  veröffendlicht werden.

Alle Texte und auch teilweise Bilder sind mein Eigentum! Kopieren ohne meine Einwilligung nicht erlaubt. Bei Interesse an der Verbreitung einer meiner Artikel, bitte eine E-Mail an mich, oder auf Facebook anschreiben!

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3 Kommentare zu “Der Gehörnte Gott der Hexen

  1. ravensfruityjoy
    3. Oktober 2014

    Hat dies auf Ravens Eye rebloggt.

  2. Daniel McKenzie
    6. Oktober 2014

    Ich empfehle dazu den Vortrag von Prof. Ronald Hutton „The History of the Pagan Horned God“.
    Kann man auf diesem Podcast hören:
    http://www.druidcast.libsyn.com/2007/08

  3. Thomas Vömel
    6. Oktober 2014

    Schöne Zusammenfassung. Selbst ist mir der Gehörnte seit 20 Jahren zum Lebensthema geworden. Und so ist am Ende 2013 ein Buch mit dem gleichnamigen Titel erschienen. Darin untersuche ich in Wort und Bild den Gehörnten in vielen Kulturen, Sagen und dem Volksglauben. Und auch eigene Erlebnisse mit dieser Kraft werden geschildert.
    Mit besten Grüßen an alle Gleichgesinnten!
    Voenix

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