hexenworte

Traditionen, Geschichten und Wissen eines alten Weges

Mehr Göttinnengespräche

 

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Es ist ein beruhigendes und schönes Gefühl zu spüren, dass die Göttin gegenwärtig ist. Sie hat  den richtigen Rat zur richtigen Zeit. Doch manchmal gibt es Situationen, die auch die stärkste Hexe zweifeln oder verzweifeln lassen. Dann, wenn der Alltag einen wieder mal so dermaßen auffrisst, dass das Hexendasein irgendwie, zwischen Haushalt, Kindern, Tierpflege (obwohl das noch am schönsten ist), Behördenkram usw., ganz in die hinterste Ecke verdrängt wird. Auch wenn man sich noch so sehr anstrengt und Magie mit in den Alltag bringt, ist es doch nicht immer möglich, oder so  ganz einfach machbar.Und gerade dann, wenn dieses dunkle Loch einen immer mehr hinab zu ziehen scheint, dann habe ich immer einen Satz der Göttin im Ohr….

das Leben ist wie eine Schlange. Es windet sich und es häutet sich und manchmal schnappt es gnadenlos  zu. Doch ist es auch  genauso schön  wie dieses Tier. Das Leben hat so wunderbare Zeichnungen und Muster, genau wie diese  Lebewesen auch und das  macht es so einzigartig! So einzigartig, wie die Schlange auch.“

Da weiß ich alles fügt sich.

Aber manchmal beschleicht einen das Gefühl, es gehe nur noch bergab, ein Problem nach dem anderen, ein Ärgernis nach dem anderen. Viele, viele Probleme, die man sich aber  eigentlich  selber macht und die  einem dann auch entsprechend im Weg stehen.  Man hat das Gefühl, die Magie hätte  einen komplett verlassen.

Doch  so ist es eben nicht! Wie heißt es so schön, wenn du denkst es geht nichts mehr, kommt am Ende von irgendwo ein Lichtlein her!

Die Kraft der Magie sind wir selber, sie ist immer in uns,  denn wir sind wie die Göttin. Und das ist gut zu wissen, gerade wenn man die Stürme des Lebens,des Alltages meistern muss.

Erde dich! „sagt die Göttin.“ Behalte deine Wurzeln in meinem dunklen Erdenleib ,sonst reißen dich die Schicksalstöchter mit fort und du verlierst deinen Halt. Eine Tochter ( natürlich auch ein Sohn) bleibt geerdet, bleibt verwurzelt mit der Erde, mit mir, was auch immer geschehen mag. Ich lasse dich nicht los und du mich nicht, so halten wir  immer einander fest.“

Ich weiß nicht, wie oft mir das schon über so manche dunkle Strecke geholfen hat. Und bestimmt auch vielen anderen meiner Mitschwestern/Brüder.

Ich erlebe oft , das  zu bestimmten Zeit viele Hexenschwestern/Brüder  gleichen Stimmungen, gleichen Energien  unterliegen, ganz besonders aber die Schwestern (weibliche Intuition?),  wenn also eine sich schlecht fühlt und wütend  oder traurig ist , dann sind es  gewiss mindestens 5 andere, die zur gleichen Zeit das selbe durchmachen. Zufall? Ist es vielleicht das unsichtbare Band, dass uns alle verbindet? Wir haben alle auch die   eine Mutter, die  große Mutter. Warum sollte es also nicht so sein.

Aber auch in positiven Dingen gibt es das starke Band, das was uns verbindet.

Haben wir nicht oft das Gefühl inniger Verbundenheit, selbst wenn wir Kilometer getrennt sind und uns niemals zu vor gesehen haben.?

Wir nennen uns sicher nicht umsonst Schwestern und Brüder. Warum sollte uns das also nicht verbinden( wie in anderen Glaubensrichtungen sicher auch), ob wir uns nun persönlich kennen oder nicht. Gerade weil wir uns alle oft nicht persönlich kennen, scheint hier das Band- die Verbindung am stärksten zu sein.

Die Göttin sagt: „Ihr seid die Kinder dieser und jener Welt, wo  meine Gesetze gelten. Ihr seid die Hüter/innen meiner Pfade, ihr tragt das Wissen alter und neuer Zeiten in euch. Das macht euch zu etwas besonderem, vergesst das nicht und handelt entsprechend….!“

Manchmal  durchflutet mich ein warmes  Gefühl , das ich wohl als Magiefluss bezeichnen würde. Manchmal ist es eine starke Kraft aus meiner Bauchmitte heraus, die dann von dort aus in den Kopf und in die Füsse fließt und ich bekomme das Gefühl, gleich vor lauter innerlicher Energie zu platzen.

Das ist dann so stark, das ich mich erden muss, um nicht abzuheben, oder aber ich nutze dieses starke Gefühl und  webe damit meinen  Zauber. Dieses Gefühl ist schön, aber sehr anstrengend , man kann es schlecht ausleben, wenn es einen Bspw. am helllichten Tag heimsucht und man nicht schreiend und johlend im eigenen Garten um seinen Kessel herumtanzen kann. Man möchte die Nachbarn ja nicht zu Tode verängstigen.

Also stelle ich mich dann in meinen Garten, in den Steinkreis und versuche mich zu erden,  versuche mich mit  der großen Göttin  zu verbinden, obwohl ich mir sicher bin, dass ich es  von ihr bekommen habe. Oder aber ich nehme den Kessel und kreiere etwas aus Kräutern, eine neue Salbe, eine neue Räuchermischung oder versuche anders diese Energie möglichst sinnvoll  umzuwandeln.

„Handle nach deinem Instinkt, nimm deinen Kessel und tauche den Löffel in das Wasser der Weisheit, sieh hinein und du wirst sehen.

Rühre den Löffel 3x mal in eine Richtung und dann 3x in die entgegengesetzte ,  du wirst die Kraft und Energie fühlen. Gib noch die  Kräuter  der Artemisia dazu und  du wirst ihre Magie spüren.“

Die Küche, der heiligste Ort im Hause einer Hexe, so auch bei mir natürlich. Schon als kleines Mädchen saß  ich mehr in der Küche, als in allen anderen Zimmern, selbst wenn ich irgendwo zu Besuch war.

Hier habe ich auch das erste Mal die Göttin zu mir sprechen hören ( Göttinnengespräche Teil 1 auf meinem Blog), hier hab ich das Gefühl, ihr immer am nächsten zu sein. Hier webe ich die meiste Magie, täglich führe  ich hier kleine Rituale und Zauber aus. In meiner Küche ist die Göttin immer und überall präsent. Natürlich auch im restlichen Haus ( bis auf die Zimmer der Kinder, da ist  eher das große  Chaos präsent). Aber immer öfter ist sie mit, oder bei mir, wenn ich unterwegs bin. Wenn ich zu  unangenehmen Terminen muss, wie  manchmal Behördengänge ( und die Göttin weiß, wie sehr ich solche Gänge hasse). Selbst da höre ich sie ;

“ Sei du selbst, sei in deiner Mitte! Ich bin bei dir , du musst dich vor nichts und niemanden fürchten, alles ist vorherbestimmt. Alles wird sich fügen, so dass  es zu deinem besten sein wird.“

Gut manchmal dauert es, bis es zu meinem besten steht. Aber es ist, wie es ist, die Göttin hat recht, alles ist vorherbestimmt.

Wir können unseren Schicksal nun mal nicht entrinnen, wir können es nur annehmen und das beste daraus machen. Wir können uns über alles mögliche ärgern und aufregen, aber bringt uns das weiter? Wir werden  an Aufgaben  wachsen , auch wenn wir denken, daran zu zerbrechen, doch so ist es  ganz und gar nicht.

Wir sind  anders . Wir sind  besonders,  wir  sind stark und nicht allein. Wir haben das Wissen und die Macht   Dinge zu ändern, etwas für uns zu zaubern oder zu weben und wenn es nötig ist auch für andere.

Wir haben die Göttin in uns, wir sind wie sie…alleine das ist ein wunderbares, verbindendes Gefühl. Und so ist es schon  seit Anbeginn der Urahninenzeit .

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Foto: Hexenworte &
Pinterest (Venus vom willendorf)

Alle Texte und auch teilweise Bilder sind mein Eigentum! Kopieren ohne meine Einwilligung nicht erlaubt. Bei Interesse an der Verbreitung einer meiner Artikel, bitte eine E-Mail an mich, oder auf Facebook anschreiben!

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2 Kommentare zu “Mehr Göttinnengespräche

  1. veledalantia
    2. August 2014

    Wahre richtige Worte..zur richtigen Zeit. Die Schlange häutet sich und schert sich nicht um andere. Danke Schwester

  2. Johnb773
    31. März 2015

    Aw, this was a very nice post. In thought I want to put in writing like this moreover taking time and actual effort to make an excellent article but what can I say I procrastinate alot and not at all seem to get something done. dbdadedbgkke

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